Kleine Osterausfahrt nach Böhmen

IMGP6986Der Ausflug führte uns zuerst über den Erzgebirgskamm zu den Denkmälern für die Schlacht von Kulm 1813 bei dem Napoleon eine entscheidende Niederlage erlitt. Von dort war der Schreckenstein nicht weit. Diese Burgruine ist in hervorragendem Zustand und ist in privatem Besitz. Man hat eine phantastische Aussicht auf das Elbtal.  Weiter ging es zum Schloß in Velké Brezno (Groß Prießen), welches nun geöffnet hat und mit einer herrlichen Gartenanlage und interessanten Einblicken werben kann. Durch wunderschöne Täler fahrend, erreichten wir letztlich Ostré – ein kleiner Wallfahrtsort bei Ústek (Auscha). Dort übernachteten wir im Hof unter dem Kalvarienberg – einem wunderschön saninierten Bauernhof mit einem kleinen Café mit supernettem Eigentümerehepaar.

Am nächsten Tag wanderten wir zur Helfenburg um die Ecke. Nach dem Besichtigung dieser interessanten Burgruine ging es ins österliche Ustek. Dort fand gerade der traditionelle, offensichtlich weit bekannte und durchaus sehenswerte Ostermarkt statt, der sich durch die gesamte sehr schöne Altstadt schlängelt. Bei einem kleinen Ausflug nach Zubrnice (Saubernitz) sahen wir das dortige Eisenbahnmuseum und das Museum für Volksbauweise. Auf dem Weg zurück nach Ostré tranken wir noch ein typisches Osterbier – es ist durch Anreicherung mit frischem Hopfen (?) ganz grün.

Am nächsten Tag ging es dann zurück in die Heimat – vorbei am Kloster in Horní Police (Ober-Politz) und den eindruckvollen Schlössern im sächsischen Renaissancestil von Benesov nad Ploucnice (Bensen an der Polzen). Das sehr gut sanierte Schloss von Decín (Tetschen) welches bis zum Zusammenbruch des Kommunismus den Sowjets hoch über der Stadt als Kaserne diente und das Restaurant über der Schäferwand waren dann die letzten Stationen der Ausfahrt, von der noch einige Fotos mehr zu sehen sind.

Hitze

IMGP6658 10 °C höhere Temperaturen als im Durchsschnitt erwarteten uns im Oman, den wir mit dem Auto bereisten. Also hattenw ir auch ab und an mit Temperaturen um die 40°C zu kämpfen. Das war aber eigentlich einer der wenigen Wermutstropfen, denn sonst ist das Land aufgrund seiner langen Seefahrer-, Weihrauch- und Religionsgeschichte äusserst spannend. Dazu kommt eine tolle Infrastruktur und trotzdem eine Authentizität, die man in dubai und Konsorten vergeblich sucht. Trotzdem sind die Omanis nicht verschlosssen sondern extrem freundlich und aufgeschlossen. So erlebten wir eine schöne Zeit in Muscat, die Gegend von Nizwa mit der nahe gelegenen Weltkulturerbestätte Bahla, einem Wüstentrip und der Ostküste um Sur. Danach ging es in den Dhofar – den Süden von Oman, der bis in die 50er Jahre Privateigentum des Sultans und damit exterritorial war. Dort sind die Weihrauchbäume zu finden, die der Gegend lange Zeit den Reichtum brachten, den heute das Öl verdient (der Liter Super 24 ct…).