frei rezitiert von Horst Schulze – ein Hochgenuß insbesondere zu Ostern!
Welttheatertag
Die Oper Peter Grimes zum Welttheatertag in der Semperoper war ein interessantes Erlebnis, wenn auch wirklich nicht nach meinem Geschmack. Sie paßte nur nicht ganz zur Botschaft des diesjährigen Welttheatertages, die mir sehr gut gefällt.
Viel Gummi
…gibt es in Lars und die Frauen. Ziemlich verwegener Plot und trotzdem gut um die Kurve gekommen – auch um die der Gummipuppe Bianca, die hier eine wichtige Rolle spielt bei der Selbstfindung des Helden, der super gespielt wurde.
Der DAX ist auf dem Weg
Überhaupt war München
Traurig
…erschien mir der Zustand des Deutschen Museums, war es doch beim ersten Besuch gleich nach der Wende nach dem Deutschen Hygienemuseum mein zweitliebstes Museum. Heute sind leider ganz viele Experiement abgeschalten und dämmern so dahin. Das ist nicht nur schade für die deutschen Besucher sondern es wirft einen Schatten auf die Geisteshaltung, den vor allem die vielen ausländischen Besucher bemerken dürften.
Mit diesem Flugzeug wollte ein Dresdner die DDR verlassen. Gebaut u.a. aus Motorradteilen sollte es ihn und seine Familie nach Hof tragen. Er wurde jedoch einen Abend vorm Abflug verhaftet und das Flugzeug stand im STASI-Traditionsclub.
Münchens Nahverkehr
…ist ja wirklich ein Disaster! Wer diesen Tarifdschungel und noch dazu dessen superschlechte Kommunikation zu verantworten hat, sollte vielleicht doch lieber was anderes tun! Dabei ist es gar nicht so schwierig und genügend große Städte machen es vor, dass es besser geht – man muß sich nur mal umschauen.
Naja, vielleicht hat man auch keine Zeit, weil man sich mit den Verkehrsprojektverhinderern rumstreiten muß, damit doch endlich die Magnetschwebebahn mehr wird als eine Attrappe. Interessant ist, dass von den mehr als 23000 Einwendern gegen das Projekt nur ganze 80! bei öffentlichen Anhörungen erschienen sind. Dann kann es ja doch nicht so wichtig sein, aber im Sinne der deutschen Technologieverhinderungskultur tut man ja schon mal was.
Malaysia
Malaysia – eines ist sicher – es ist sicher! Hier fühlt man sich schon fast wie im Westen, auch wenn an einigen Stellen die Armut noch durchscheint – es geht den Menschen doch schon recht gut. Wir waren immer auf der Suche nach der Identität des Landes und verirrten uns bei dieser Suche doch häufig. Aufklärung brachten die vielen Gespräche mit Einheimischen – reichen und armen, chinesischen und Bumiputras, Zugezogenen und vielen mehr – die wahre Kunst der Malaysier besteht darin, die kulturelle Vielfalt zu ertragen und positiv zu nutzen. Da gibt es Straßen mit Sakralbauten von drei Religionen gleich nebeneinander. Auch wenn man kein Verfechter von Multikulti ist, staunt man, welches Potential durch das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen entstanden ist und hier gehoben wird.
Zu sehen gibt es auch einiges – besonders in Penang, Melakka und im Osten in Kota Bahru. Allerdings sollte man nicht zuviel Sehenswürdigkeiten erwarten. Dafür ist aber z.B. ein Kochkurs in der Wohnung eines Einheimischen ein Erlebnis, welches man nicht gleich wieder vergißt. Die Inselwelt im Osten der Halbinsel fasziniert ebenso. Der Westen ist einfach nur überlaufen von den Heerscharen der Standardtouris – von Singapore bis Thailand. Einige Impressionen finden sich hier.
Über die Wahrheit und andere politische Tugenden
…schreibt Cora Stephan mit bester Gabe aufzuzeigen, dass politische Diskussion oft nicht stattfinden soll oder darf sondern gleich von der Medienmeute niedergeschriehen wird. Das Kernstück jedweder politischen Kultur und damit überhaupt des funktionierenden demokratischen Gemeinwesens wird damit natürlich nicht befördert und man muß sich nicht wundern, dass das politische Interesse bei vielen Leuten gegen null geht, wenn Politiker nur noch Schönheitsrunden drehen dürfen und beim Antippen brisanter Themen weggeschrieben, weggeredet und dementsprechend dann auch mal weggeblendet werden.
Skurril aber lustig
rollt der Darjeeling Express durch Indien