High Tech

imgp3770.jpg…hält nun auch in Molwanien Einzug. Die ersten Fernshegeräte wurden an verdiente Altgenossen verteilt, die es ihren Anhängern erlauben, auch ab und an einen Blick auf die weite Welt zu werfen. Dieses Angebot wird gern angenommen.

…und wieder einmal Schlesien

imgp3881.JPGDiesmal führte uns der Weg über ein kleines Schlösschen nahe bei Breslau bis nach Oppeln. Von dort ging es weiter bis fast nach Tschenstochau, wo wir auch einen typischen „Polenmarkt“ besichtigten – wie man ihn sich vorstellt. Auf dem Weg zurück erlebten wir auch einen echten Stau – hervorgerufen durch einen Streik von Einwohnern eines kleinen Dorfes, die mehr Verkehrswege forderten….

Von Oppeln ging es über Klosterbrück (Czarnowasy) mit einem großen Klosternach Brieg (Brzeg). Das ist ein nettes Städtchen mit viel Grün. Auf den nächsten Kilometern passierten wir Klein-Öls (Olesnica Mala), dem Schloss von Graf Yorck von Wartenburg, einem der Attentäter von 1944. Dieses Kleinod ist wirklich sehenswert.

Breslau selbst war wie immer einfach nur toll. Die Stadt der Zwerge – es gibt seit einigen Jahren schon weit über 100 in der ganzen Stadt – ist bestens als Partnerstadt für Dresden geeignet, wo es ja nun inzwischen auch eine Zwergenkultur gibt.

Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten gab es noch eine interessante Attraktion – das Luminarium auf dem Marktplatz, erbaut von den Luftarchitekten.

Richtung Heimat war lag Jauer (Jawor) mit seiner Friedenskirche an der Strecke – eine wunderbarere Konstruktion und schon allein durch ihr Fassungsvermögen von 6000 Kirchgängern beeindruckend. Das war aber nicht so viel, wenn man bedenkt, dass damals an normalen Sonntagen bis zu 15 000 Gläubige den Weg zu dieser Kirche fanden.

Noch einige Bilder…

Verpaarung

imgp3767.jpgIn Molwanien gibt es eine ganz eigene Tradition, sich seinen Partner zu suchen. Regelmäßig finden in den Stadtvierteln der großen Städte, aber auch in jedem Dorf Strassenschnellflirts statt. Zum schnellen Flirt wird natürlich sofort gemeinsam die nächste Kneipe aufgesucht.

Im Kraftwerk Mitte

imgp3827.jpgimgp3830.jpg…läuft das diesjährige ORNÖ-Festival mit interessanten Werken zur Verbindung der Generationen und einfach nur schönen Installationen. Weniger schön, war es, dass der Brunch ein absolutes Fiasko war – da sollte man mal mit jemandem reden, der in seinem Leben zumindest schon mal eine einzige Party organisiert hat.

Hygiene

imgp3768.jpgimgp1706.jpg…wird in Molwanien extrem groß geschrieben. Daher wurde vor wenigen Jahren ein landesweites Netz an Handwaschmöglichkeiten geschaffen – sicherlich eine lobenswerte Initiative in einer Region, die sonst eher nicht den höchsten Hygieneansprüchen genügt.

Bürokratiekostenminimierung

…à la Bundesregierung…

Da entstehen also lt. Sächsischer Zeitung von heute jährlich rund 85,6 Mio Euro Bürokratiekosten für die Erstellung von 60 Mio Beschäftigungsnachweisen. Immerhin ist as doch eine geringe Summe, wenn man bedenkt, wie lange in den Unternehmen an so einem Formular gesessen werden muss. Aber diese Kosten sollen nun auf die Arbeitnehmer, die eine solche Bescheinigung benötigen, umgelegt werden. Das ist eine löbliche Initiative, wo doch sonst immer alle Kosten auf die gesamte Gemeinschaft also den Steuerzahler wahllos umgelegt werden. Keine konkreten Zahlen habend, gehe ich mal davon aus, dass wir ungefähr 10 Mio Personen haben, die eine solche Bescheinigung benötigen. Das wären dann 6 Bescheinigungen pro Jahr, d.h. Kosten für den Einzelnen in Höhe von rund 8,65 EUR im Jahr. Die Bundesregierung hat nun die perfekte Lösung, die den Einzelnen allerdings schlaffe 40 EUR im Jahr kosten wird…