…und dann noch von der Wirtschaft gesponsert. Das wirft alle Theorien über den Haufen und ist kein Wasser auf die Mühlen derer, die meinen, nur mit Staatsknete Kunst machen zu können – ist natürlich viel einfacher. Dass es auch anders geht, zeigt die heutige Eröffnung des Körnigreiches, eines Museums über den Dresdner Künstler Hans Körnig.
Hin, her, her, hin
Ja, wenn Liebe so einfach wäre – ist sie aber nicht, nicht mal in dieser sehr seichten und sehr amerikanischen Komödie
Erholsam
Blutspenden in Molwanien
Aufgrund der geringen Reserven an Blutkonserven hat die Regierung Molwaniens ein neues Programm aufgelegt, dass die Bereitschaft Blut zu spenden erhöhen soll. Abgezapfte Flüssigkeitsmengen werden danach umgehend durch Alkoholika freier Wahl ersetzt. Hier sieht man eine noch recht harmlose Variante, man findet gleiches jetzt auch an vielen Verkaufsstellen für den beliebten Vodka.
Spezialitäten
Wegfahren
Um es vorweg zu nehmen – die Präsenz aussereuropäischen Ländern auf dem Dresdner Reisemarkt war ziemlich dünn. Meist waren dann doch nur irgendwelche Reisebüros da. Im Gegensatz dazu waren unsere Nachbarländer Polen und Tschechien sehr gut vertreten und es gab viel nützliches Material. Ebenso gut vertreten waren die Brandenburger und natürlich unsere Lieblingsregion – die Oberlausitz.
Man zittert wieder
Molwanien entsendet neuen EU-Kommissar
Trotz des Beobachterstatus, den Molwanien derzeitig bei der EU einnimmt, konnte das Land schon einen neuen EU-Kommissar nach Brüssel entsenden. Aufgrund der langen Trennung des Landes von Westeuropa kann allerdings auch der neue Kommissar Oettingerow nur gebrochen Englisch sprechen.
Ausstellungseröffnung?
…oder doch eher Parteiveranstaltung – eine der skurrilstenVeranstaltungen seit langem! Eingeladen wurde in die Dresdner Synagoge zur Eröffnung einer Ausstellung zweier jüdischer Künstler, die heute in Deutschland leben und arbeiten. Gesponsert wurde diese Veranstaltung von der kommunistischen Partei „Die Linke“, die offensichtlich nun doch die Religion für sich erkannt hat – bei den Grabenkämpfen in den eigenen Reihen muß man sich eben doch an etwas Metaphysischem festhalten… Sponsoren dürfen sich natürlich auch präsentieren, was darin endete, dass der Fraktionschef der Linken im Landtag, André Hahn, endlich mal ohne begrenzte Redezeiten reden durfte – welch ein Genuß – für ihn. Also erklärte er auch gleich den Anwesenden – auch Juden waren wohl darunter… – wie das Leben der Juden so war und ist, was diesen sicherlich ziemlich unbekannt war. Im kulturellen Begleitprogramm machte ein Mädchenchor mit den schönsten und vor allem größten Schleifen im Haar Herrn Hahn dann die Freude, Kinderlieder aus einer untergegangenen Zeit zu singen. Leider mußte wohl auch Herr Hahn spätestens beim Verlassen der Räumlichkeiten feststellen, dass er wieder im eisigen Kapitalismus angekommen war.
Start in´s neue Jahr
…beim Dresdner Marketing Club. Zu Gast diesmal wie alljährlich zu diesem Termin – ein Politiker, diesmal trotz trockenen Themas sehr witzig – Detlef Sittel, der Ordnungsbürgermeister. Übrigens hat der Marketing Club Dresden eine neue Web site, was zeigt, dass auch Marketing-Fachleute etwas vom Thema verstehen können.



