
In Molwanien sind arrangierte Ehen nun auch auf dem Vormarsch. Hier der Blick in ein solches Verkupplungsbüro.
Neues vom Wilden Mann


Altdöbern – ehemals sächsisches Hochbarockschloss mit Reitstallungen, Orangerie und einem ausgedehnten Park.


Kohle – Solar – Wind ….vielleicht gar jein so schlechter Mix….

Eine wunderbare Eröffnung des Moritzburg Festivals mit jungen Musikern aus aller Welt und einer Schirmherrin, die selbst Musikerin ist -die schweizer Bundesrätin Simonetta Sommaruga. In ihrer kurzen Rede kam sie erfrischend an und meinte sinngemäß u.a., dass Offenheit für andere Kulturen nur dann möglich sei, wenn man fest in der eigenen Kultur verankert ist und diese schätzt …. wie wahr.
….liegen nahe nebeneinander und blicken dennoch auf eine sehr unterschiedliche Geschichte zurück – spannend und erst vor Ort richtig sichtbar. Wir richteten uns in der JH in Wewelsburg
ein, was der Traum jedes kleinen Ritters sein dürfte. Das quellreiche und ohrenarmePaderborn
feierte gerade seinen Heiligen, den Liborius und so waren gefühlt alle Katholiken des Landes vor Ort. Da war Schloss Neuhaus
mit dem Fahrrad in wenigen Minuten erreichbar sehr entspannend. Weniger ent- als vielmehr nur spannend war das Heinz-Nixdorf Computermuseum
Ein Ausflug zu den Externsteinen
und zum Hermannsdenkmal
gehören in der Gegend zur Pflicht. Die Kür war eine Tour durch Detmold – eine sehr nette Lippische Residenzstadt
.
Nun wollten wir es wissen und den wildesten Westen erkunden – eine Tour durch den Ruhrpott sollte es sein. Homebase war Wetter am Harkortsee. Das war schon eine Herausforderung, denn googlen nach „Wetter“ bringt so ziemlich alles an Treffern was auf jeden Fall nichts mit einer Stadt zu tun hat. Der Ort ist nett und wie wahrscheinlich überall im Pott ist man in wenigen Minuten überall oder im Stau. Natürlich waren wir auf den Spuren der Montanindustrie unterwegs und fuhren in die Zeche Nachtigall in Witten ein und ins Muttental aus und in der Zeche Zollverein herum. Ebenso schauten wir uns die Kruppsche Chefvilla auf dem Hügel
und die Arbeitersiedlung Margarethenhöhe
an.
Auch die Infrastruktur vergaßen wir nicht und machten eine Hafenrundfahrt im Duisburger Binnenhafen
staunten ob der schönen Eisenbahnäquadukte der Ruhrtalbahn und ließen uns die Stromverteilung im alten Umspannwerk Recklinghausen erklären.
Die Kunst kam auch nicht zu kurz und neben dem Folkwangmuseum
besuchten wir das Red Dot Museum
und sahen uns die Gegend um die Villa des Mäzenen Osthaus
, das Zentrum für Lichtkunst in Unna
sowie Installationen des Emscher-Kunstprojektes
an. Dass wir vieles von dem mit dem Fahrrad abfahren konnten war toll, denn so war nicht nur oft viel Grün um uns sondern wir hatten auch aller drei Meter einen Spielplatz vor der Nase. Der beste „Spielplatz“ nach Einschätzung unserer Jugendtruppe war jedoch der ZOO (M) in Gelsenkirchen
. Die ganze Tour war also ziemlich imageschädigend – der Ruhrpott ist supi!