Es geht voran

imgp3803.jpg …wie vom Volk gewollt – die Waldschloesschenbrücke. Gut, dass man hier nicht bürokratischen Strukturen nachgibt sondern an den wenigen Stellen, an denen es basisdemokratische Entscheidungsmöglichkeiten gibt, diese auch verteidigt. Verwunderlich ist immer wieder, dass die Bürokraten der UNESCO zwar Gegner aber keine Befürworter aus dem Lager der NGO´s einladen – so schnitzt man sich seine eigene kleine Welt, wie man sie gern sehen möchte.

High Tech

imgp3770.jpg…hält nun auch in Molwanien Einzug. Die ersten Fernshegeräte wurden an verdiente Altgenossen verteilt, die es ihren Anhängern erlauben, auch ab und an einen Blick auf die weite Welt zu werfen. Dieses Angebot wird gern angenommen.

…und wieder einmal Schlesien

imgp3881.JPGDiesmal führte uns der Weg über ein kleines Schlösschen nahe bei Breslau bis nach Oppeln. Von dort ging es weiter bis fast nach Tschenstochau, wo wir auch einen typischen „Polenmarkt“ besichtigten – wie man ihn sich vorstellt. Auf dem Weg zurück erlebten wir auch einen echten Stau – hervorgerufen durch einen Streik von Einwohnern eines kleinen Dorfes, die mehr Verkehrswege forderten….

Von Oppeln ging es über Klosterbrück (Czarnowasy) mit einem großen Klosternach Brieg (Brzeg). Das ist ein nettes Städtchen mit viel Grün. Auf den nächsten Kilometern passierten wir Klein-Öls (Olesnica Mala), dem Schloss von Graf Yorck von Wartenburg, einem der Attentäter von 1944. Dieses Kleinod ist wirklich sehenswert.

Breslau selbst war wie immer einfach nur toll. Die Stadt der Zwerge – es gibt seit einigen Jahren schon weit über 100 in der ganzen Stadt – ist bestens als Partnerstadt für Dresden geeignet, wo es ja nun inzwischen auch eine Zwergenkultur gibt.

Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten gab es noch eine interessante Attraktion – das Luminarium auf dem Marktplatz, erbaut von den Luftarchitekten.

Richtung Heimat war lag Jauer (Jawor) mit seiner Friedenskirche an der Strecke – eine wunderbarere Konstruktion und schon allein durch ihr Fassungsvermögen von 6000 Kirchgängern beeindruckend. Das war aber nicht so viel, wenn man bedenkt, dass damals an normalen Sonntagen bis zu 15 000 Gläubige den Weg zu dieser Kirche fanden.

Noch einige Bilder…

Verpaarung

imgp3767.jpgIn Molwanien gibt es eine ganz eigene Tradition, sich seinen Partner zu suchen. Regelmäßig finden in den Stadtvierteln der großen Städte, aber auch in jedem Dorf Strassenschnellflirts statt. Zum schnellen Flirt wird natürlich sofort gemeinsam die nächste Kneipe aufgesucht.

Im Kraftwerk Mitte

imgp3827.jpgimgp3830.jpg…läuft das diesjährige ORNÖ-Festival mit interessanten Werken zur Verbindung der Generationen und einfach nur schönen Installationen. Weniger schön, war es, dass der Brunch ein absolutes Fiasko war – da sollte man mal mit jemandem reden, der in seinem Leben zumindest schon mal eine einzige Party organisiert hat.