Wenn der Londoner OB



…vereidigt wird, gibt es die Lord Mayors Show. Neben vielen kleineren Events führt ein Festumzug durch die City von London. Dieser Festumzug war jedoch nur zu einem Bruchteil wirklich so farbenprächtig und schön gestaltet. Der überwiegende Teil bestand, geschuldet der Notwendigkeit Sponsoren einzubeziehen, aus wandelnden WickMedinait Kartons und ähnlichem Blödsinn, der nicht einmal ansatzweise vertuscht wurde – schon ziemlich peinlich. Ebenso peinlich war das groß angekündigte Feuerwerk am Abend, das nach ganz wenigen Minuten vorbei war.
Schilderwald
Lufthansa Service?
Hat sich doch die Lufthansa entschieden, sich als Premiumanbieter zu positionieren. Die Positionierung scheint aber auch alles zu sein. Die Praxis sah (meistens) und sieht anders aus: Man will also Personal einsparen und stellt tolle Automaten für das Check-in auf. Soweit so gut und für Geschäftsreisende, die kein Handyticket o.ä. nutzen wollen (können), mag die Idee ja ganz gut sein. Verstandlich ist es auch noch, dass man einen Sonderschalter öffnet, um diesen Leuten eine schnelle Gepäckabgabe zu ermöglichen. Es wird nur wirklich lächerlich, wenn die Automaten derartig bescheuert programmiert sind, dass es eines zusätzlichen Mitarbeiters bedarf, der nur damit befaßt ist, den Reisenden am Automaten zu helfen. Denn die Reisenden werden bis auf wenige Auslandsflieger alle nach dem Stehen in der Schalterschlange an den Automaten geschickt – es lebe die Kundenfreundlichkeit. Dumm wird es nur, wennd er Automat partout die Flugnummer und die Buchung nicht erkennen will und der Automatenerklärer auf den Schalter verweist, wo man wieder anstehen muss. Ob man sich mit so einer Vorgehensweise vom easy Check-in bei easyjet noch irgendwie abheben kann – ja doch, aber bestimmt nicht als Premiumanbieter sondern als glattes Gegenteil.
Individuelle Masse

…zeigt Wei Wei in der Tate Modern anhand von Millionen handgefertigten Sonnenblumenkernen – beeindruckend und sicherlich gerade für einen chinesischen Künstler wichtig. Außerdem kann es nicht umfallen wie sein Projekt auf der documenta
Paneuropa
…trifft sich wieder einmal in Dresden. Es ist schwerer Menschen für Paneuropa zu mobilisieren, schliesslich sind die Grenzen offen, aber es gibt noch soviel zu tun, dass es sich lohnt.
Alte deutsche Siedlungen




…haben wir im Rahmen der tschechisch-deutschen Kulturtage im Sudetengebiet in Nordböhmen erwandert. Unter fachmännischer Leitung der lokalen Studenten, die dieses geschichtsträchtige Thema interessiert, gab es viele alte Weiler nördlich von Aussig zu sehen, die nach der Vertreibung nicht wieder besiedelt wurden, waren doch die Lebensbedingungen nicht so schön wie in Stadtwohnungen mit Strom und Straßen. Die Organisation war super!!!
So spielt das Leben
Zumindest kann es das tun und dann kann es mit unsere Lebensplanung ganz schnell ganz anders aussehen. Im Film ist natürlich am Ende doch alles gut…







