Wieder eröffnet



…wurde heute das Straßenbahnmuseum Dresden. Es beherbergt nun auch weitere Gefährte des ÖPNV in Dresden und ist derzeit das Museum mit dem größten Fuhrpark in Deutschland. Damit entwickelt sich Dresden doch immer mehr zu einem interessanten Ort für Technikfans – Technische Sammlungen, Straßenbahnmuseum, Armeemuseum, Verkehrsmuseum, Eisenbahnmuseum, Telefonmuseum, ALTANAGalerie an der TU Dresden.
Durch die sehr realistische Nachstellung der Arbeitsbedingungen der Straßenbahner im Museum ist es auch schon ein wenig ein nostalgisches „DDR-Museum“
Heimat


…war das Thema des Familienwochenendes der KAS – eine nette Idee, um auch Familien mehr an die Arbeit der KAS heranzuführen. Es zeigte sich erwartungsgemäß, dass das Thema vielschichtig ist und nicht nur im trivialen Dipol von Dynamik und Innehalten abgehandelt werden kann. Als Dimensionen zur Verortung der Ausprägung einen Heimatgefühls scheinen Zeit, Ort und Beziehungen gut zu passen – alles sehr interessant. Auch sonst bot das Kloster St. Marienthal einiges für die Kinder.
Weihnachten und Design

…passen selten zusammen und meist endet das doch alles im totalen Kitsch. Nicht so bei den Herrenhuter Sternen, wo dort das Logo des Unternehmens schon Allerschlimmstes und die Web site zumindest Schlimmes ahnen lässt. Das neue Besucherzentrum ist sehr gut gestaltet und ermöglicht so nicht nur einen Blick in die Produktion sondern gleichzeitig auch einen netten Schwatz mit den Arbeiterinnen. Das ist wirklich gut gelungen und modern.
Computerkunst
15 Jahre Cynetart. Das ist schon was im Ganzen. Leider sind dieses Jahr wenige Installationen zu sehen und es scheint doch mehr Richtung Workshops zu laufen. Trotzdem ist es schon bedenklich, wenn dieses Festival von der Stadt Dresden völlig ignoriert zu werden scheint – man schickt nicht mal einen Vertreter hin. Da sind also lauter junge, kreative Leute auf den Beinen und die barocke Sandsteinpolitik und-verwaltung bleibt daheim. So spiessert das weiter vor sich hin…
Da sind die Firmen schneller – die Telekom hat erkannt, dass die Medienkünstler an den Rand dessen gehen, was heute möglich ist und dass sie insofern bestens geeignet sind, neues zu explorieren und aufzubauen.
Milbradt in guter Finanzform
…jedenfalls bei einem Vortrag über die EURO-Krise. Für uns hier sieht es also noch schlimmer aus als gedacht, weil das TARGET 2 der Bundesbank ja doch nicht so offensichtlich ist. Mechanismen zum Ausgleich zwischen den Zentralbanken innerhalb des Euroraums fehlen also. Es ist schon erstaunlich, was unsere Top-Politiker da so durch gewunken haben als sie den EURO eingeführt haben – den ich jedoch im Gegensatz zu Milbradt immer noch für eine gute Idee halte. Man muss eben Regeln auch mal einhalten und nicht wie die liebe Frau Merkel andauernd einknicken, weil die anderen so arm und lieb tun (sind sie ja nicht). Schade, dass es nun die wirklich Armen trifft – z.B. die Slowaken, denn die hatten ja nicht mal die schönen Jahre wie die Griechen.
Reiten
Fahrrad fahren war gestern, Autofahren war gestern und Reiten ist wieder morgen:
Stromladung
Gleich, gleicher, Politiker
Hätte man früher durchaus von einem Politiker erwarten können, dass er erst einmal die Gemeinschaft sieht und dann seinen Eigennutz, sind die heutigen Berufspolitiker doch viel menschlicher geworden … und denken zuallererst mal an sich selbst. Das ist ja einerseits sehr beruhigend auf der anderen Seite aber auch ein wenig ärgerlich, wenn sich Politiker dann sogar noch über´s Gemein-Machen hinaus etwas gleicher stellen als der Wähler. Das geschieht nun alltäglich, machen doch Bundespolitiker Rentengesetze – von denen sie sich aufgrund fadenscheiniger Argumente ausnehmen, Gesetze über die gesetzlichen Krankenversicherungen – von der sie meist lieber Abstand nehmen, um ihr Heil in der privaten Versicherung zu suchen und nun gibt es offensichtlich auch noch bei der Sicherheit im Flugbetrieb Ausnahmen für solche Leute. So geht der ehemalige Bundesinnenminister mit seiner Tasche am Flughafen Tegel nicht etwa durch die Personenkontrolle sondern schnurgerade daran vorbei. Das ist schon ganz schön dreist und sicherlich alles andere als ein Vorbild….


