Politischer Aschermittwoch

Wie immer in Bautzen und organisiert vom MdL Schiemann. Diesmal mit einer sehr sachlichen und guten Rede von StM Flath – tolles Thema „Freiheit oder Sozialismus“ am Beispiel der Demografie. Schön, wenn Politiker nicht nur karriereorientierte Taktiker sind sondern auch mal zu ihren Positionen stehen, wenn es ungemütlich wird.

Die Beschilderung im Zwinger…

…wurde sogar in der SZ vorgestellt. Ob sie das jedoch wert ist, kann getrost bezweifelt werden. Die Gebäude wurden zumindest ansatzweise übersetzt – der Glockenspielpavillon wurde zum Glockenspiel Pavilion, wozu mir nicht mehr viel einfällt. Schlimmer ist es jedoch, dass die Museen nicht übersetzt wurden – warum nicht? Was ist der tiefere Sinn dahinter – man wird es wohl nie erfahren von unserer Dresdner Kulturverwaltung. Wahrscheinlich ist das Problem, dass die Beschilderung nicht aus Sandstein ist und dann weiß man gleich erst mal gar nicht, was man machen soll.

LEXUS hat zuviel Geld…

…fand ich heute morgen als ich an einer Kreuzung einen Frühstücksbeutel vom www.lexusforum-dresden.de gereicht bekam. Ich glaube ja nun wirklich nicht, dass mein Auto so ausschaut als ob ich überhaupt für irgendeinen Autohersteller geschweige denn für LEXUS Zielgruppe seiner Marketingmassnahmen sein könnte (und wenn, müßte ich wohl dringend was ändern). Vielleicht hat LEXUS aber auch schon die guten 50% der Werbeausgaben getätigt und muss nun die restlichen 50% verschleudern oder die Mädels wollten sich einfach nur schnellstens aus dem Regen ins Trockene flüchten… Auf jeden Fall noch mal vielen Dank!

Servicewüste Staatsunternehmen

Heute habe ich online eine Reservierung für das Stück „Der Zwilling“ vorgenommen und es ist schön, dass es einen derartigen Kundenservice beim Staatsschauspiel Dresden gibt. Weniger erfreulich ist das Ergebnis des Ganzen, denn man soll die Karten doch wirklich noch einen Tag vor der Vorstellung abholen. Wie man sich sicherlich vorstellen kann, ist die Vermeidung genau dieses doppelten Weges der Grund einer Reservierung. Warum bietet man nicht einen Service an wie das wirklich dienstleistungsorientierte Kino Schauburg (als nur ein Bsp. für ein nicht steuermittelfinanziertes Unternehmen). Dort kann man reservieren und wenn die Karten 30 min vor Vorstellungsbeginn nicht abgeholt wurden, verfällt die Reservierung – ich halte das für vorbildlich und auch für den Betreiber einfach zu handhaben.
Nachdem ich dann von der Reservierung enttäuscht war, wollte ich die Karten gleich online kaufen. Allerdings muß man dafür sogar noch einen Aufschlag zahlen – „logisch“, denn man bindet ja bei einer Online-Bestellung keinerlei Arbeitskräfte. Wie man auch nur in Ansätzen so verquer denken kann in einer Welt, die immer stärker von Kundenservice geprägt ist, kann einem wahrscheinlich nur jemand von einer steuermittelfinanzierten Truppe erklären – unfaßbar.

Grenzen der Forschung…

…wurden beim erstmals in Dresden stattfindendenden Forum der MP-Gesellschaft diskutiert (www.forum.mpg.de). Leider ging es aber letztlich doch nicht um die entscheidenden Fragen. Ob nun menschliches Leben nach israelischer oder deutscher Lesart definiert ist, hilft langfristig sicherlich nicht, denn irgendwo auf der Welt wird heute immer über bestehende moralische Grenzen hinweg geforscht. Vielmehr stellt sich doch die Frage wie solches Tun effektiv geächtet werden kann und darauf ging man nicht ein. Ich denke nämlich, nur durch Ächtung kann derartige Forschung bzw. deren Anwendung in zweifelhaften Fällen unterbunden werden. Auch der reichste Mensch, muss sich moralisch völlig verwerflich vorkommen, wenn er sich nur zu Zwecken der „Ersatzteilversorgung“ einen Klon schaffen läßt.

Ein Wintermärchen











Die Total Vocal Party von www.raul-events.de (ja, der Geheimtipp war dann also doch im Internet zu finden) war einfach klasse und hat viel Spass gemacht. Das wird auf jeden Fall in den Jahresfeierplan aufgenommen und kann (ganz geheim natürlich) nur wärmstens weiterempfohlen werden. Neben grauen (oder doch eher blonden) Eminenzen und einem traumhaften Moderator hier noch ein kleiner Einblick in brennende Schulen und andere musikalische Ohrenschmäuse. Übrigens wurde nicht auf der Bühne geprügelt, auch wenn das so ausschaut. Richtig ab ging´s doch wirklich DAVOR!

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