Archive for the 'Auf Achse' Category

Schönes Herbstwetter

05092010131…lockte und mit dem Fahrrad auf´s Moritzburger “Hochland”


Ein ganzes Jahr Erholung

bio hotel zeulenroda2108201011221082010118…konnten wir im Bio-Hotel Zeulenroda an der dortigen Talsperre verbringen. Das ehemalige FDGB-Hotel gehört heute zur Bauerfeind-Gruppe und konzentriert sich auf auf “gesunden” Tourismus. Organisiert von Twilight erlebten wir die Jahresfeierhöhepunkte vom Valentinstag, über Ostern, das Oktoberfest bis hin zu Weihnachten und Sylvester und es wurde nie langweilig. So lernten wir viel über gesunde Ernährung, um auch das biblische Alter von Schiller zu erreichen21082010115

In der Umgebung war natürlich Zeulenroda mit seinem interessanten Rathausbau selbstIMGP7543, aber es lockt vor allem das schöne Greiz mit mit seinem Palais, und seinen Schlössern.IMGP7549IMGP7547IMGP7540


China

Eine Dienstreise führte mich ins Land der Mitte. Neben der EXPO 2010 konnte ich auch kurze Blicke nach Shanghai, Xian und Beijing werfen. Der Kontrast zwischen alt und neu ist überall zu sehen. Alte Denkmäler sind im kürzesten Abstand von Neubauten umrahmt. Trotzdem kommt an einigen Stellen ab und ein Gefühl vom alten China durch, wie hier in einem Wasserdorf bei Shanghai, auf Xians 16 km langer Stadtmauer, die tipp topp in Ordnung ist oder anderen Sehenswürdigkeiten im alten im “Westen” gelegenen Xian, das schon etwas muslimisch geprägt ist. Die Tonkriegerarmee ist auch in Xian zu sehen, aber ehrlich gesagt, fand ich die kleine leider nur chinesisch ausgeschilderte Ausstellung zum letzten Kaiser von China wesentlich spannender. Denn wann wird schon ein Kaiser zum Kommunisten – wir haben es ja eher andersherum erlebt, dass die Kommunisten zu Kapitalisten wurden und so selbst der marxistischen Lehre (die man in China auch heute noch als eigenes Studienfach an der Uni studieren kann) widersprachen.

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Die Große Mauer durfte nicht ausfallen, ist sie doch nur 50 km nördlich vom Stadtzentrum Beijings gelegen. Leider war es gerade an diesem Tag sehr neblig.

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Im Kontrast dazu steht dann das neue China im Bau- und vor allem wie ganz Ostasien im Konsumrausch.

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Damit die Regierung auch ordentlich vom Konsumrausch profitiert, sollen alle fleissig Steuern zahlen und so gibt es  immer noch die amtlich korrekten Quittungen. Wenn man diese anfordert, kann man dann als Kunde etwas Kleingeld gewinnen.

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Gewonnen hat schon die chinesische Wirtschaft, denn sie vermarktet Technologien, die sie in Kooperation mit ausländischen Firmen erworben hat. So verkauft China demnächst z.B. Hochgeschwindigkeitszüge nach Argentinien. Immerhin sehen die Bahnsteige auch eher wie Airportgates aus und auch die Magnetschwebebahn braust sanft dahin.

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Im Gegensatz dazu gibt es auch noch einige wenige verrostete Fahrräder oder die letzten Lastenfahrräder in den Großstädten. Auch einige andere Fortbewegungsmittel sind verfügbar.

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Ist man viel unterwegs, hat man hunger und der wird bis auf wenige Ausnahmen immer mit sehr leckeren Speisen gestillt. Ich finde als Deutscher kann man gastronomisch in China fast nur gewinnen!

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Das tun auch immer noch die Alten, wie hier auf einem Sportplatz für sie. Natürlich sind auch öffentliche Tai-Chi-Übungen zu sehen.

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Zu sehen sind auch weniger attraktive Inszenierungen, dafür sieht man sie umso häufiger.

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…und wie sehen uns die Chinesen? Wir geben das gleiche Bild ab wie die Asiaten bei uns – fotografierende Durch-die-Städte-Raser.

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EXPO 2010 Better life – better city

IMGP7290 … das bessere Leben hatte ich als deutscher Bürger, denn so blieb mir beim Besuch des Deutschen Pavillons die Wartezeit von 5 (!) Stunden erspart.

IMGP7266IMGP7270 Eine wegweisende Show mit absolut erklärungsbedürftigen interaktiven Elementen brachte den Chinesen unser Land nahe und es hat den Chinesen sehr gefallen. Übrigens darf mein Namensvetter dort den ganzen Tag als Vorzeigedeutscher glänzen :-)

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Die Auswahl der besuchten Pavillons machte ich sehr von den Wartezeiten abhängig und so habe ich zwar den lettischen Pavillon mit einer tollen Show und den norwegischen Pavillon mit großer Ruhe (wunderbar an diesem Ort des Trubels und der Menschenmassen) von innen gesehen, aber selbst von aussen waren der Pavillon Ihrer Majestät und der chinesische Pavillon eindrucksvoll.

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Wie schon vor 10 Jahren in Hannover gab es eine schöne Lichtshow – diesmal am Fluss mit Blick auf den zweiten Teil des EXPO-Geländes am anderen Ufer.

expo 2010 dresden Natürlich war Dresden auch präsent wie z.B. hier im Themenpavillon.


…und wieder Elbe-Elster

IMGP7192IMGP7193IMGP7196IMGP7201 Während der pomologische Garten in Döllingen an diesem wunderbaren Sommerwochenende geschlossen war und damit keinen guten Startpunkt bildete, machte der Pfarrgarten in Saxdorf alles wieder wett. Seit mehr als 40 Jahren wird hier gepflanzt und gegossen, gejätet und komponiert und es ist einfach wunderschön (und leider überhaupt nicht in Bildern festhaltbar)!!! Gleich um die Ecke liegt das verschlafene und schöne Städtchen Uebigau, wo auch eine zur Zeit in Renovierung befindliche Schloss-Jugendherberge liegt. Die Kleine Elster bildet wenig südlich eine schöne Wasserlandschaft, die man im Spreewaldkahn durchfahren kann, weshalb das Gebiet auch als Kleiner Spreewald firmiert.


Endlich

IMGP7160…war schönes Wochenendwetter angesagt und die Drahtesel konnten in Aktion treten. Mit dem Zug ging es bis Zabeltitz, wo uns ein schönes Schloss samt Park empfing. Weiter durch die Röderaue, über das schöner gewordene Gröditz bis in den Park von Tiefenau, der im Dornröschenschlaf liegt. Über die Felder ging es bis nach Saathain mit einer wunderbaren Kirche (heute allerdings Standesamt) – der Rest des Ortes (unser erster Rastort in Preußen) war eine herbe Enttäuschung. Über Haida fuhren wir nach Bad Liebenwerda. Dort bekamen wir ein leckeres Abendessen in der Schmiede und fuhren bis ins Quartier in Haida (Preis-Leistung klafften hier deutlich auseinander). Am nächsten Morgen ging´s nach Elsterwerda und am Pulsnitzkanal und durch die Felder bis nach Gröden. Dann über die Endmoräne ins Sächsische nach Strauch und von dort nach Großenhain. In Lauterbach war wieder ein schönes Schloss zu sehen. Gleiches samt schöner alter Kirche bot Nauenhof von wo es bis nach Moritzburg und zurück ging – eine schöne Tour mit vielen schönen Impressionen!


Saisonauftakt

IMGP7031IMGP7032IMGP7040…in die linkselbischen Ortschaften Dresdens. Das Staubecken von Oberwartha erscheint recht leer.  Wunderbar ist auch der Blick von der Bismarcksäule in Cossebaude über das Elbtal. Schade nur, dass es kaum noch Einkehrstätten gibt. Bei dem heutigen Radverkehr sollte es sich aber schon fast wieder lohnen.


Kleine Osterausfahrt nach Böhmen

IMGP6986Der Ausflug führte uns zuerst über den Erzgebirgskamm zu den Denkmälern für die Schlacht von Kulm 1813 bei dem Napoleon eine entscheidende Niederlage erlitt. Von dort war der Schreckenstein nicht weit. Diese Burgruine ist in hervorragendem Zustand und ist in privatem Besitz. Man hat eine phantastische Aussicht auf das Elbtal.  Weiter ging es zum Schloß in Velké Brezno (Groß Prießen), welches nun geöffnet hat und mit einer herrlichen Gartenanlage und interessanten Einblicken werben kann. Durch wunderschöne Täler fahrend, erreichten wir letztlich Ostré – ein kleiner Wallfahrtsort bei Ústek (Auscha). Dort übernachteten wir im Hof unter dem Kalvarienberg – einem wunderschön saninierten Bauernhof mit einem kleinen Café mit supernettem Eigentümerehepaar.

Am nächsten Tag wanderten wir zur Helfenburg um die Ecke. Nach dem Besichtigung dieser interessanten Burgruine ging es ins österliche Ustek. Dort fand gerade der traditionelle, offensichtlich weit bekannte und durchaus sehenswerte Ostermarkt statt, der sich durch die gesamte sehr schöne Altstadt schlängelt. Bei einem kleinen Ausflug nach Zubrnice (Saubernitz) sahen wir das dortige Eisenbahnmuseum und das Museum für Volksbauweise. Auf dem Weg zurück nach Ostré tranken wir noch ein typisches Osterbier – es ist durch Anreicherung mit frischem Hopfen (?) ganz grün.

Am nächsten Tag ging es dann zurück in die Heimat – vorbei am Kloster in Horní Police (Ober-Politz) und den eindruckvollen Schlössern im sächsischen Renaissancestil von Benesov nad Ploucnice (Bensen an der Polzen). Das sehr gut sanierte Schloss von Decín (Tetschen) welches bis zum Zusammenbruch des Kommunismus den Sowjets hoch über der Stadt als Kaserne diente und das Restaurant über der Schäferwand waren dann die letzten Stationen der Ausfahrt, von der noch einige Fotos mehr zu sehen sind.


Hitze

IMGP6658 10 °C höhere Temperaturen als im Durchsschnitt erwarteten uns im Oman, den wir mit dem Auto bereisten. Also hattenw ir auch ab und an mit Temperaturen um die 40°C zu kämpfen. Das war aber eigentlich einer der wenigen Wermutstropfen, denn sonst ist das Land aufgrund seiner langen Seefahrer-, Weihrauch- und Religionsgeschichte äusserst spannend. Dazu kommt eine tolle Infrastruktur und trotzdem eine Authentizität, die man in dubai und Konsorten vergeblich sucht. Trotzdem sind die Omanis nicht verschlosssen sondern extrem freundlich und aufgeschlossen. So erlebten wir eine schöne Zeit in Muscat, die Gegend von Nizwa mit der nahe gelegenen Weltkulturerbestätte Bahla, einem Wüstentrip und der Ostküste um Sur. Danach ging es in den Dhofar – den Süden von Oman, der bis in die 50er Jahre Privateigentum des Sultans und damit exterritorial war. Dort sind die Wiehrauchbäume zu finden, die der Gegend lange Zeit den Reichtum brachten, den heute das Öl verdient (der Liter Super 24 ct…).


Warm!

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…war es doch ganz schön auf dem afrikanischen Kontinent. Das war aber auch so ziemlich das einzig schöne weit und breit. Spannend war zumindest ein Gottesdienst mit mehr als 2000 Gläubigen – das ist schon was anderes als die paar Hanseln bei uns in der Kirche…


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