…in “I phone you” scheint es zu passieren, aber das Ergebnis sind Entführung, Knast und Obdachlosenheim und schlussendlich ein Messerstich – nein nicht ins Herz – nur in den Magen. Webbasierte Liebe scheint also nicht wirklich so toll zu sein. Der Film ist lustig und seicht und vielleicht die mediale Zukunft im kulturellen Cross-over?
Monthly Archive for Mai, 2011
… im Radiocafé des mdr figaro im Hygiene-Museum. Leider ein wenig zuviel Konsens…. Vor allem die globalen Thesen von Prof. Becker hören sich rhetorisch brillant vorgetragen, sehr gut an, aber was bleibt denn davon übrig in einer weltweit wettbewerblichen weil arbeitsteiligen Welt??? Natürlich ziehen sich diese Leute dann immer auf Allgemeinplätze zurück und zeigen einem, dass es doch besser ist, wenn der Zimmermann wieder zimmert und nicht nur vorgefertigte Fenster aus Südspanien einbaut, die aufgrund zu geringer Transportkosten billig hier landen. Aber wenn wir doch wirklich nur eine Chance haben, in höchst spezialisiert zu agieren und wir gleichzeitig wissen, dass persönliche Präsenz eben nicht mal zu 50% von Webmedienpräsenz ersetzt werden kann, dann bleibt eben doch viel Verkehr übrig und nicht die beschriebene Idylle des Bäckers um die Ecke. Gemeinplätze von mehr Fahrradwegen sind schön, aber helfen eben auch nur bis zum nächsten Winter. Da hoffe ich mal, dass ein Leibnitz-Institut mehr zu bieten hat.
…endlich! … hat es mal mit Karten und Zeit geklappt. Das Stück im Kleinen Haus bedient alle Erwartungen an Klichees und ist gerade darum eine lustige Unterhaltung. Mehr kann eine Realsatire aber auch nicht sein.
…oder Religion für den Krieg? Eine Ausstellung zu diesem Thema läuft jetzt im Dresdner Schloss. Gezeigt werden Waffen, die mit Glaubensbekenntnissen verziert wurden. So lange ist es noch gar nicht her, dass Religion für ähnliche Dinge missbraucht wurde.
http://www.gartenkulturpfad-neisse.org/







Im Zuge der Eröffnung der 3. Landesaustellung Sachsen “Via Regia” wurde am Freitag gleich noch eine kleine Ausstellung des Senckenberg-Museums und des Schlesischen Museums eröffnet. Besonders letztere hat mir gut gefallen, geht es doch wieder um die Menschen. Geschichte wird durch die Erzählungen viel besser verständlich. Natürlich war der Höhepunkt des Reigens die Eröffnung der Landesaustellung im Kaisertrutz – mit viel Musik und vor allem viel Akkordeon. Daneben gab es auch ein Chorumzug und einen fliegenden Biergarten – es ist immer was los. Aber auch sonst ist Görlitz wie immer eine wunderbare Stadt – und das nicht nur in der Altstadt. Es ist wahnsinnig schade, dass so viele Fenster auf leere Wohnungen in großen Bürgerhäusern hindeuten :-(
Wasserflächen zur Naherholung werden in Molwanien nun offiziell gefördert. Aufgrund der allgemeinen Wasserknappheit gehen einige Kommunen jedoch ganz eigene Wege…
…sind jetzt möglich, weil der Elbradweg Richtung Meissen nun auch auf beiden Seiten der Elbe fast fertig ist. Vorbei kommt man z.B. auch an Försters Stammlokal mit seinem riesigen Taubenhaus in der Mitte vom Hof



