Monthly Archive for April, 2011

…und die Hexen tanzen wieder

IMGP8370IMGP8372IMGP8369 Nach ihrem Anflug ins Eselsnest war auch für gute Musik gesorgt


Grenzerfahrungen…

IMGP8323…sammelten wir in den Sudeten. So erkundeten wir die Gegend um Waldenburg mit dem Schloss Fürstenstein, das Baunauer Land mit dem Kloster Baunau und der Felsenstadt Adrspach, die Bädergegend westlich von Glatz und Nachod. Erst einmal ein paar Fotos (hier auch einige Fotos nach Orten sortiert und mit Web Link versehen). Die Gegend ist einfach toll und auch zum Wandern bestens geeignet. Unsere Pension liegt an einem kleinen Bach, der Wald ist gleich daneben und wenn es etwas wärmer ist, muss auch der Kamin in der Hütte nicht beheizt werden.


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Deutschland zeigt sich in Beijing

…und keiner geht hin. So jedenfalls berichten mir Freunde vor Ort und selbst Die Welt hat es schon am 14.4. im Feuilleton geschrieben. Hatte man vor drei Wochen noch Sorge, den Ansturm der täglich 8000 Besucher bewältigen zu können und trotzdem nicht allen Interessenten die deutsche Kunst nahe bringen zu können, ist man wohl jetzt schon glücklich über jeden der rund 200 Besucher jeden Tag.

Das sind im geplanten Ausstellungsjahr schlaffe 70000 Besucher für ein 10 Millionen-Projekt. Damit subventioniert man jeden Besucher mit rund 120 Euro, was sicherlich im Vergleich mit anderen Kunstprojekten nicht viel ist.

Schade ist allerdings, dass diese riesige Chance nicht genutzt wird. Warum bekommen es hochbezahlte Kulturmanager und Diplomaten nicht auf die Reihe, Inhalte so zu verpacken, dass Besucher angezogen werden? Man hat wieder mal in vielen Schnörkeln gedacht und einen elfenbeinartigen Titel entwickelt. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, erst Besucher ins Museum zu locken und dort mit ihnen über schwierige Inhalte zu diskutieren.


…und gleich noch mal Sozial”wahl” 2011

Da gibt es auch eine Facebook-Seite und alle Diskussionsforen sind gesperrt. Genauso stelle ich mir Demokratie nicht vor.


Wahlen bedeuten nicht immer Demokratie

Nun ist es wieder so weit – die Sozial“wahl“ 2011 findet in wenigen Wochen statt. 30 Millionen Mitglieder der deutschen Sozialversicherungssysteme werden aufgerufen, Ihre Stimme abzugeben. Wahlen gehörten ja zur Demokratie – das jedenfalls schreibt man in einem Pamphlet, welches als Anlage zu einem Schreiben des Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung Bund Herrn Dr. Rische millionenfach gedruckt und verschickt wird.

Nein, ich möchte mich nicht negativ über die Kosten dieses Verfahrens äußern. Wahlen in einer Demokratie können langwierig und teuer sein; das ist systemimmanent. Was mich als „Ossi“ seit meiner ersten Sozial„wahl“benachrichtigung vor vielen Jahren an diesem Prozedere stört, ist der Schein einer Demokratie, der hier vorgegaukelt wird. Im Stil der Nationalen Front werden fertige Listenvorschläge präsentiert, aus deren fast gleichlautenden „Programmen“ man dann freundlichst aus“wählen“ darf. Kandidaturen unabhängiger Bewerber stören da natürlich auch nur. Folgerichtig spart man sich eine Information weit vor den „Wahlen“ mit der Bitte um aktive Beteiligung, d.h. gegebenenfalls auch der Wahrnehmung eines aktiven Wahlrechts als Versicherter. Man bleibt viel lieber unter sich. Da es sich bei den „Gewählten“ – man nennt sich Vertreter – zu einem großen Teil um Personen aus dem Gesundheits- und Pflegesystem handelt, ist es auch völlig verständlich, dass keine Laien mitreden und gegebenenfalls wichtige Entscheidungen zerreden und blockieren sollen.

Wenn dem aber so ist, stellen sich zwei Fragen.

Zum einen die Frage des vertretbaren Aufwands. Warum wird nicht einfach ein Beirat bestellt, den die offensichtlich wohl organisierten Gruppen – woher kommen sonst die Listenvorschläge – in festzulegender Quote bestimmen. Festlegen können die Quote sicherlich die wirklich gewählten Volksvertreter, da sie ohnehin schon den übergrößen Anteil der Entscheidungen in den Sozialversicherungen gesetzlich regeln. Ein Millionenaufwand würde gespart und könnte in besserer Versorgung weit effektiver eingesetzt werden.

Die zweite Frage halte ich jedoch für wesentlich wichtiger – die des Einflusses derartiger Veranstaltungen auf das Demokratieverständnis der Bürger dieses Landes. Deren ständig steigende Politikverdrossenheit resultiert aus meinem Erleben zum einen aus undurchsichtigen Verfahren und zum zweiten aus dem Mangel an aktiver Beteiligung. Undurchsichtige Verfahren haben wir schon zu Hauf – die wichtigsten sind sicherlich die Entscheidungsverzerrungen aufgrund „föderaler“ Finanzierungsregeln, aber wie wir sehen, fügt die Listenaufstellung bei den Sozial“wahlen“ einen weiteren Baustein hinzu. Auch eine aktive Beteiligung fördert die Sozial“wahl“ überhaupt nicht, denn man soll ja nur abstimmen und sonst bitte den Mund halten.

Wenn nun aber die Sozial“wahl“ in ihrem Ansatz und ihrer Ausgestaltung die Politkverdrossenheit der Bürger stärkt, ist sie dann nicht sogar eher demokratiefeindlich?


Zu Besuch bei Li Il

IMGP8224IMGP8225 Einen durchaus spannenden rundgang erlebten wir heute bei der Dresdner Firma Li Il - am besten bekannt für ihre inzwischen weltweit erfolgreich vertriebenen Badezusätze. Sehr spannend die ganze Geschichte – vor allem auch die Entwicklung der Produkte – sowohl technisch als auch von Seiten des Marketing.


Molwaniens Paramilitärs

Molwanische Paramilitärs…müssen auch oft üben und sei es in der deutschen Waldmeer-Sandmeer-Nichtsmehr-Gegend


Ab in die Vergangenheit

IMGP8215IMGP8217IMGP8223…im Museumsdorf Glashütte. Da dieses nicht in Sachsen liegt, hat natürlich die High-Tech auch keinen Einzug halten können :-) Trotzdem ist es ein schöner Ort mit vielen alten Dingen, einem alten Glaswerk und an Wochentagen sicherlich viel Ruhe.


Kleiner Abstecher in den Berliner Speckgürtel

IMGP8206IMGP8210…nach Woltersdorf mit seiner imposanten Schleuse und dem inzwischen schon 2. Kleinen Spreewald, den wir kennen


Die Trutzburg von Königswusterhausen

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